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Post-EEG-Anlagen

Was passiert mit Photovoltaikanlagen, wenn die ursprüngliche EEG-Förderung endet – und warum wird Eigenverbrauch dann besonders wichtig?

Was ist eine Post-EEG-Anlage?

Als Post-EEG-Anlagen werden Photovoltaikanlagen bezeichnet, deren ursprünglicher Förderzeitraum nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz ausgelaufen ist. In der Regel endet die Förderung nach 20 Jahren zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme.

Die Anlage kann danach technisch weiter betrieben werden. Die entscheidende Frage ist jedoch, wie der erzeugte Strom künftig möglichst wirtschaftlich genutzt wird.

Rechtslage und Vorgaben – Stand Juni 2026

Nach aktuellem Stand können ausgeförderte Photovoltaikanlagen weiter am Netz betrieben werden. Betreiber müssen jedoch klären, ob der Strom weiter eingespeist, direkt vermarktet oder stärker im eigenen Gebäude genutzt werden soll. Für viele kleine Anlagen ist die Einspeisevergütung nach Förderende deutlich geringer als während der ursprünglichen EEG-Förderung.

Deshalb wird der Eigenverbrauch wirtschaftlich interessanter: Jede Kilowattstunde Solarstrom, die im eigenen Haus genutzt wird, muss nicht teuer aus dem Netz bezogen werden.

Rechtliche und technische Details können sich ändern und hängen unter anderem vom Netzbetreiber, dem Messkonzept und der Anlagengröße ab. Vor der Umstellung einer Post-EEG-Anlage sollten Betreiber daher die aktuellen Vorgaben mit ihrem Netzbetreiber oder einem Fachbetrieb abstimmen.

Warum Warmwasser besonders interessant ist

Viele ältere Photovoltaikanlagen wurden ursprünglich vor allem für die Einspeisung geplant. Nach dem Ende der Förderung lohnt es sich, den selbst erzeugten Strom stärker im eigenen Haushalt zu nutzen.

Die Warmwasserbereitung ist dafür sehr gut geeignet. Überschüssiger Solarstrom kann in einem Warmwasserspeicher als Wärme zwischengespeichert werden. So erhöht sich der Eigenverbrauch, ohne dass zwangsläufig ein Batteriespeicher erforderlich ist.

privergie Lösung für Post-EEG-Anlagen

Mit dem privergie Energiemanager lässt sich überschüssiger Photovoltaikstrom automatisch erkennen und gezielt zur Warmwasserbereitung nutzen – wahlweise über einen Heizstab oder über eine SG-Ready-fähige Brauchwasserwärmepumpe.

Gerade bei bestehenden Anlagen kann dies eine einfache Möglichkeit sein, den Weiterbetrieb nach dem Ende der EEG-Förderung wirtschaftlicher zu gestalten.

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